Susanne Ospelkaus

Ein Jugendbuch über Grenzen & Freiheit, Leid & Hoffnung, Freundschaft & Identität

Schicksalsgenossen mit Handicaps treffen sich auf der Krankenstation: da wo niemand sein will! Sie alle sind scheinbar auf sich allein gestellt und isoliert. Aber um ein Leben zu retten, überwinden sie ihre Grenzen. Fünf Jugendliche, die unterschiedlicher nicht sein könnten, werden zu unzertrennlichen Freunden.
 
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Ben, ein Mathe-Freak und Comic-Fan, träumt von Superkräften und Heldentaten. Doch seine Fettleibigkeit und sein asoziales Umfeld halten ihn in der tristen Realität. Als er im Krankenhaus behandelt wird, lernt er eine neue Welt kennen. Eine Welt, in der niemand der Norm entspricht, aber in der auch nichts echt ist, weder Leben, Licht noch Luft. Ben teilt das Patientenzimmer mit dem durch Brandwunden entstellten Tobias und dem Flüchtlingsjungen Asmarom aus Eritrea. Für Aufregung sorgt eine neuartige Gentherapie, die an der schwerkranken Elena angewendet wird und sie zum Forschungsobjekt macht. Die Jugendlichen werden vermessen und auf Norm getrimmt. Als bei Asmarom mysteriöse Symptome auftauchen, wollen die Drei helfen. Aus einem Versteck heraus beobachtet Asmaroms Schwester Noemi die Station. Und hat eine verwegene Idee. Überraschende Unterstützung bekommen die fünf Jugendlichen von einer polnischen Putzfrau und einem afrikanischen Arzt.



Stimmen zum Buch

Empfehlung des Bibliothekenservice Deutschland von Martina Mattes

[…] Das Debüt von Susanne Ospelkaus hat alles, was man von einem problemorientierten Jugendbuch erwartet: Realistische Protagonisten, berührende Themen, spannungsgeladene Ereignisse, ein Schreibstil, der zum Weiterlesen zwingt und, last but not least, das Prinzip Hoffnung. Nur die Silhouetten auf dem Cover passen nicht zum Inhalt. Mehr von dieser Autorin!

Fantasia 745e – Magazin für phantastische Literatur, Passau 2018, Buchbesprechung

 […] Asmarom und die Superhelden ist so ganz anders, als der Titel und das Titelbild versprechen, nämlich ein ungewöhnlich berührender Roman über das Leid, das auch Kinder durch Krankheit und Not erfahren.

Susanne Ospelklaus erzählt in einem einfachen, aber ausnehmend eindringlichen Stil, weshalb auch der Leser einer starken seelischen Belastung ausgesetzt wird.

Buchbloggerin Goldkindchen

[…] Die Spannung und die Freundschaft der Kinder, die rasante Erzählweise, es wird Neugierde geweckt mehr zu erfahren, und das schöne ist, das es nicht nur Sonnenschein zum erzählen gibt sondern aus dem wahren Leben. Für mich war gerade auch das Ende gut, obwohl es nicht das Ende hat, was man gerne in Jugendbuchwelten sieht, weil es zu einem „Umzug“ in einer besonderen Form kommt. Gut finde ich, das die Autorin die schwierige Sachlage, Deutsche und Ausländer aufgreift und dort auch noch einmal eine wichtige und sehr positive Botschaft aufgreift. Also traut euch dieses Buch zu lesen, selbst wenn ich Kritik übe, denn die Autorin weiß wovon sie spricht, sie hat vieles selbst gesehen, gehört und sogar erlebt.



Die Experten hinter dem Buch

Elos aus Eritrea mit meinem Mann Alexander, Stefan Schwabeneder (Comedyautor), Rainer Mende (Dr. der Slavistik), Rebekkah Staudinger (ehemalige Patientin)

 

Kurzgeschichten über Lebenswendenungen

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… und den Mut, die Zukunft zu gestalten – anders als geplant, aber nicht weniger schön. 

Dazu kommen sieben Betrachtungen zu den Themen Abschied und Neubeginn, Trauer und Lebensfreude und dem, was das Leben wertvoll macht.

Das Buch richtet sich an Erwachsene. Tiefsinnig, aber auch humorvoll werden Alltagssituationen, die jeder kennt, beschrieben und hinterfragt. Wie kann ich das Leben genießen, das mir so übel mitspielt? Inwiefern betrachten behinderte Menschen die Welt anders als wir? Bin ich wirklich frei von Vorurteilen?

Dennoch ist kein Ratgeber, sondern ein Buch, das Mut macht, eine andere Perspektive einzunehmen und sich Herausforderungen zu stellen.

Leserstimme

Andi Weiss (Songpoet, Liedermacher, Autor)

Mich bewegt das Buch Dennoch von Susanne Ospelkaus in Herz und Hirn. […] Mir fällt dabei auf das sich die tiefen und lebensweisen Erkenntnisse der Autorin oft sanft und leise in Nebensätzen verstecken. Ich frage mich nach dem Grund und ahne, dass der Mensch, der sein Leben tapfer und mutig im kühlenden Schatten der verweigerten Selbstaufgabe lebt, diese Tatsache irgendwann im Leben als selbstverständlich entdeckt hat und genau daran immer wieder selbst gesund wird. Genau das gelingt Susanne Ospelkaus glaubwürdig, tiefgründig und in einer gereiften  und einladenden Sprache. Ich wünsche Susanne Ospelkaus noch viele Leser und Zuhörer.


19 Texte, 100 Seiten, erschienen bei epubli, ISBN 978-3-7375-9654-1

 

der Klang zu Dennoch

Die Geschichten werden vom Synchronschauspieler Thomas Rauscher gelesen. Komposition und Pianobegleitung stammen von Klaudia Schmidt.

6 Geschichten, Spieldauer 37:30 min